Damals und heute in der Kalahari
Zwei junge San-Nachkommen (die San sind die älteste Bevölkerungsgruppe Namibias) erklärten uns heute in Jul’hoan, ihrer Klicksprache, wie die Bushmen damals lebten. Es war eine sympathische Inszenierung… Beeindruckend, wie sie die Natur verstehen und nutzen konnten. Das Klicken ist übrigens gar nicht so einfach…

Es gibt X Varianten, wie man ein Straussenei essen und was man mit der Schale machen kann…

Was machte man wohl mit so einem Minipfeil? – Man ging auf Liebesfang 🙂 Der Verliebte San folgte seiner Angebeteten und schoss ihr aus seinem Versteck einen Pfeil ins Hinterteil. Wenn die Getroffene sich umsah, zeigte der Verliebte sein Gesicht. War sie ebenfalls interessiert, sprachen sie miteinander und das gemeinsame Leben nahm nach Absprache mit den Eltern seinen Lauf. War sie nicht interessiert, zerbrach sie den Pfeil und ging ihres Weges. So einfach war das… :-))

Mariental, eine Kleinstadt am Rand der Kalahari. Es ist gut spürbar, dass Namibia eines der bevölkerungsärmsten Länder ist. Tatsächlich begegnen einem nur wenige Menschen. Hier Mariental Down-town…


In den Supermärkten und sonstigen Läden findet man sehr viele deutsche Produkte. Auch tragen sehr viele Orte, Läden, Strassen usw deutsche Namen. Viele Menschen haben deutsche Namen, z.B. Wilfried oder Jakob.

Manchmal nisten sich in den Gemeinschaftsnestern der Siedelweber auch Fremdlinge ein. Praktisch, wenn das Nest schon gemacht ist…
